Die monetaristische Gegenrevolution
1. Vorbemerkung
Nachdem Keynes die wirtschaftspolitische Forderung nach einem aktiven, die konjunkturelle Entwicklung mittels Geld- und Fiskalpolitik steuernden Staat theoretisch untermauert hatte, startete Milton Friedman eine Gegenrevolution, die den Staat wieder auf eine möglichst passive Rolle zurückschrauben sollte. Dazu versuchte er zu zeigen, dass eine aktive Geld- und Fiskalpolitik entweder wirkungslos oder gar schädlich sei. Den theoretischen Unterbau lieferte der von ihm maßgeblich gestaltete Monetarismus.
2. Die fünf Schritte der Gegenrevolution
Den ersten Schritt vollzog Friedman (1959), indem er seine „permanent income hypothesis“ formulierte, der zufolge der private Konsum weniger vom tatsächlich verfügbaren Einkommen der jeweiligen Periode abhängt als von dem Einkommen, das die Haushalte als permanent (dauerhaft) einstufen und für die Zukunft erwarten. Während in den einfachen keynesianischen Modellen Änderungen des verfügbaren Einkommens sofort und unmittelbar auf die Nachfrage durchschlagen, ist dies bei Friedman anders, da das erwartete, „permanente“ Einkommen durch kurzfristige steuernde Eingriffe des Staates kaum oder wenig zu beeinflussen sei: Die Haushalte beurteilten z.B. bei einer expansiven Fiskalpolitik das zusätzlich verfügbare Einkommen als vorübergehend (transitorisch) und erhöhen ihren Konsum nur wenig. Friedman (1959, S.139) betont diesen Unterschied:
"The permanent income hypothesis implies that the economy is much less sensitive to changes in investment [oder gegenüber Änderungen anderer autonomer Nachfragekomponenten; J.K.] than would be if consumption were adapted to measured rather than permanent income.”
Im zweiten Schritt argumentiert Friedman, dennoch auftretende Wirkungen von Einkommensänderungen, die durch aktive Geld- und Fiskalpolitik herbeigeführt werden, liefen große Gefahr, wegen zeitlicher Verzögerungen die konjunkturelle Entwicklung zu destabilisieren statt sie zu glätten. Die Verzögerungen beruhten auf der Zeitdauer, die das Erkennen der Situation, die wirtschaftspolitischen Entscheidungsprozesse und die Reaktionen der privaten Haushalte und Unternehmen in Anspruch nehmen. Sie können dazu führen, dass expansive Maßnahmen erst wirksam werden, wenn bereits wegen der veränderten konjunkturellen Lage wieder kontraktive Maßnahmen angezeigt wären. Friedman (1960, z.B. S.63) versuchte das Auftreten derartiger Wirkungsverzögerungen empirisch nachzuweisen und behauptete, diese schwankten zwischen 4 und 29 Monaten. Später hat Friedman (z.B. 1970, S.63) seine waghalsigen Berechnungen relativiert.
Immerhin hat Friedman auf diese Weise umfangreiche, bislang fehlende empirische Untersuchungen angeregt. Diese haben die Existenz von Wirkungsverzögerungen bestätigt (wenn auch von vorhersehbarer Länge) und damit die ursprüngliche keynesianische Überzeugung einer sicheren antizyklischen Wirkungsweise der Globalsteuerung erschüttert. Diese empirischen Untersuchungen haben andererseits gezeigt, dass insbesondere die staatliche Haushaltspolitik häufig gar nicht antizyklisch ausgerichtet war, weil z.B. die Gemeinden aus mehreren Gründen überwiegend ihre Ausgaben prozyklisch variieren.
Wegen seiner stark ausgeprägten Abneigung gegen einen starken und aktiven Staat bemühte sich Friedman in einem dritten Schritt, vor allem die Fiskalpolitik wenig wirksam erscheinen zu lassen. Deshalb versuchte er zu zeigen, dass im Wesentlichen Änderungen der Geldmenge die Entwicklung des nominalen Sozialproduktes bestimmen, und diese also monetär gesteuert sei (daher die Bezeichnung „Monetarismus“). Er verwies dafür auf die hohe Korrelation zwischen den Schwankungen von Geldmenge und nominalem Sozialprodukt, bei denen sich in den meisten Berechnungen ein „Vorlauf“ der Geldmenge von ein bis zwei Quartalen ergibt. Die Monetaristen leiten daraus ab, dass die von der Geldpolitik bestimmten Schwankungen der Geldmenge die Fluktuationen des Sozialprodukts verursachen. Hiergegen sind jedoch zwei Einwendungen zu erheben: Erstens lässt sich aus der Korrelation zweier Zeitreihen keine Aussage über die Wirkungsrichtung ableiten. Auch wenn die eine der anderen vorauseilt, können beide die Folge einer gemeinsamen Ursache sein, in diesem Falle z.B. der Investitionsentscheidungen der Unternehmer, die sowohl eine Mehrproduktion als auch eine Erhöhung des Kredit- und Geldvolumens zur Folge haben. Mithin gilt nach wie vor Ehrlichers (1977, S.236) Schlussfolgerung:
"auf die Frage nach der Kausalität, d.h. also, ob die Veränderungen des Einkommens Veränderungen der Geldmenge ausgelöst haben oder ob der umgekehrte Zusammenhang dominiert hat, sagt die Parallelität der Entwicklung der beiden Zeitreihen nichts aus.“
Des weiteren folgt aus dem zeitlichen Zusammenhang nur dann eine Abhängigkeit der Entwicklung des Sozialprodukts von der Geldmengenänderung, wenn die Geldmenge eine exogene, vom privaten Sektor nicht beeinflusste Größe wäre. Dies ist jedoch selbst für die Zentralbankgeldmenge umstritten insbesondere bei festen Wechselkursen und gilt um so weniger für die Geldmengen M1, M2 und M3, die über den Geldschöpfungsmultiplikator mit der Zentralbankgeldmenge verbunden ist und nicht allein von der Zentralbank beeinflusst wird, sondern auch von den Entscheidungen der Unternehmen und der Haushalte. Dementsprechend bezeichnet die Deutsche Bundesbank, in deren Geldpolitik monetaristische Vorstellungen einfließen, die Geldmenge, für die sie seinerzeit ihr Geldmengenziel jährlich festlegte, zu Recht als „das Ergebnis des Geldschöpfungsprozesses, an dem neben der Notenbank zu jedem Zeitpunkt auch die Kreditinstitute und Nichtbanken beteiligt sind“. (Deutsche Bundesbank 1985, S.16)
Zur Erklärung seines vierten Schrittes ist hervorzuheben ist, dass Friedmans Überlegungen sich bislang auf die Wirkung von Geldmengenänderungen auf das nominale Volkseinkommen beziehen; denn hätte er eine solche Wirkung auf das reale Sozialprodukt aufgezeigt, so hätte er doch wieder einer antizyklischen und einer generell expansiven Geldpolitik den von den Keynesianern behaupteten Einfluss auf Produktion (und Beschäftigung) zugesprochen.
Die Probleme, die ein Übergang zum realen Sozialprodukt aufwirft, lassen sich am einfachsten anhand der Quantitätsgleichung aufzeigen. Diese definitorische Gleichung besagt: Das Produkt aus Geldmenge mal Umlaufgeschwindigkeit des Geldes ist gleich dem Produkt aus Handelsvolumen (real) mal Preisniveau. Bezogen auf die moderne Sozialproduktsberechnung lautet die entsprechend modifizierte Quantitätsgleichung: Das Produkt aus Geldmenge (M) mal Einkommenskreislaufgeschwindigkeit (ν) ist gleich dem Produkt aus realem Sozialprodukt (Yr) mal Preisniveau (P). In Symbolen:
(1) M · ν = Yr · P
Dabei können sich M und ν auf die Geldmengenaggregate M1, M2 oder M3 beziehen. Entsprechend ist jeweils v anders zu definieren.
Die Bezeichnung Einkommenskreislaufgeschwindigkeit verdeutlicht, dass dieser Parameter angibt, wie oft im Durchschnitt jede Geldeinheit pro Periode zur Einkommenszahlung gedient hat. Die Problematik dieser Betrachtungsweise hat Stützel (1979) aufgezeigt.
Gleichung (1) zeigt, dass Änderungen von M nur dann eng mit den nominalen Sozialprodukt (Yr · P) korreliert sind, wenn ν nur in engen Grenzen schwankt. In Keynes‘ Analyse sind ν solche Grenzen nicht gesetzt. Vielmehr kann es gesamtwirtschaftliche Lagen geben, in denen es zwar wegen einer ihnen angemessenen expansiven Geldpolitik zu einer steigenden Geldmenge kommt, die Zinsen aber dennoch kaum fallen und die wirtschaftliche Aktivität nicht ansteigt. Die Leute halten ihr Geld lieber in liquider Form, statt es in niedrig verzinslichen und mit Kursrisiken behafteten Wertpapieren anzulegen (Dies ist die berüchtigte Liquiditätsfalle). In einer solchen Situation sinkt die Einkommenskreislaufgeschwindigkeit und konterkariert die potentiell expansive Wirkung einer steigenden Geldmenge.
Friedman schließt diesen Fall aus, indem er den Kehrwert von ν als eine Verhaltensgröße uminterpretiert; diese könne zwar im Konjunkturzyklus schwanken, sei aber langfristig stabil.
Nunmehr blieb in einem fünften und letzten Schritt zu klären, wie sich die Wirkungen einer Änderung der linken Seite der Quantitätsgleichung (also M · ν) auf Mengen und Preise verteilen. Auch hier unterschied Friedman zwischen der kurzen und der langen Frist.
Im Gegensatz zur keynesianischen Theorie, in der Änderungen der Nachfrage primär zu steigender Produktion führen (denn diese Theorie ist für Volkswirtschaften mit unfreiwilliger Arbeitslosigkeit und freien Kapazitäten entwickelt worden), zeigt Friedman für eine Volkswirtschaft ohne unfreiwillige Arbeitslosigkeit, dass steigende Nachfrage nur vorübergehend, aber nicht dauerhaft zu mehr Produktion und Beschäftigung führen kann (was eigentlich unstrittig ist). Friedman verschleiert den Unterschied in der betrachteten Ausgangslage, indem er davon spricht, in der von ihm behandelten Volkswirtschaft gäbe es nur „natürliche Arbeitslosigkeit“. Er benutzt also eine neue und erklärungsbedürftige, außerdem unscharf definierte Größe, die im Wesentlichen strukturbedingte Arbeitslosigkeit umfasst.
Mit dem Adjektiv "natürlich" will Friedman ausdrücken, dass das marktwirtschaftliche System von allein zu dieser Situation tendiert, auch weil sie
"sich aus dem Walrasianischen Gleichgewichtssystem ergäbe, vorausgesetzt, die aktuellen Strukturcharakteristika der Arbeits- und Gütermärkte sind eingebaut, und zwar einschließlich Marktunvollkommenheiten, Zufallsvariabilität von Angebot du Nachfrage, Kosten der Informationsbeschaffung über freie Stellen und Arbeitsreserven, Mobilitätskosten usw. (Friedman 1968, S.144).
Diese nicht sehr präzise Definition ist schon deswegen ungenau, weil das von Friedman herangezogene "Gleichgewichtssystem unter Berücksichtigung der tatsächlichen Strukturcharakteristika" noch gar nicht entwickelt ist. Hahn (1995, S.54) bemerkt dazu kritisch: "Theories of the natural rate are among the class of shaky and vastly incomplete theories“.
Wie kommt es nun zu den kurzfristigen Mengeneffekten und zu ihrem langfristigen Verschwinden? Friedman untersucht die Wirkungen einer Geldmengenexpansion für die Situation der natürlichen Arbeitslosigkeit, also für eine Situation ohne nachfragebedingte Arbeitslosigkeit. Die vorhandene Arbeitslosigkeit beruht allein auf strukturellen Unterschieden zwischen dem Arbeitsangebot und der Arbeitsnachfrage. Alle Erwerbspersonen, die davon nicht betroffen sind und zu den herrschenden Reallöhnen arbeiten möchten, haben einen Arbeitsplatz. Daher können diese Erwerbspersonen nur durch einen höheren Reallohn für Mehrarbeit gewonnen werden. Die Unternehmen sind jedoch bei der gegebenen Arbeitsproduktivität auf Dauer nicht bereit diesen zu zahlen.
Eine höhere Beschäftigung ergibt sich nur kurzfristig, wenn nämlich die Unternehmen höhere Nominallöhne zahlen, von denen die Arbeitnehmer meinen, es seien zugleich höhere Reallöhne. Die Unternehmen aber wälzen die höheren Lohnkosten in den Preisen weiter. Nur solange sich die Arbeitnehmer in dieser Beziehung täuschen lassen, steigen Beschäftigung und Produktion; auf Dauer aber lassen sich die Arbeitnehmer nicht täuschen. Die Beschäftigung geht wieder zurück, die Mengen sinken auf das vorherige Niveau nur die Preise sind gestiegen.
Nur bei der gewählten Ausgangslage führen Anstöße von außen (von der Geldmenge, aber auch von der Fiskalpolitik oder aus dem Ausland) zu keiner Änderung der realen Größen. Nur dann gibt die folgende Behauptung eines anderen wichtigen Monetaristen, nämlich Karl Brunner (1970, S.75f.):
"der private Sektor absorbiert Schocks und formt sie in eine stabilisierende Bewegung um [..] die Hauptinstabilitäten und Unsicherheiten des ökonomischen Prozesses [gehen] auf das Verhalten des staatlichen Sektors zurück. Die Unsicherheiten sind im Besonderen den Steuer- und Ausgabenprogrammen zuzurechnen sowie den Maßnahmen eingreifender Instanzen. Die Instabilität ist vor allem der Geld-, Kredit- und Fiskalpolitik zuzuschreiben“..
Die Monetaristen verallgemeinern dieses Ergebnis zu der Aussage, der private Sektor sei stabil. Bei genauerer Betrachtung haben die Monetaristen die Stabilität der realen Größen jedoch nur für eine Situation gezeigt, in der keine unfreiwillige Arbeitslosigkeit besteht und in der auch die Keynesianer keine expansive Politik empfehlen würden.
3. Abschließende Bemerkungen
Als Fazit lässt sich festhalten, dass der erste Schritt, die Einführung der „permanent income hypothesis“, zwar keine Gegenrevolution darstellt, aber immerhin eine mögliche Einschränkung der Steuerungsmöglichkeiten hervorhebt. Der zweite Schritt (Einbeziehung von Wirkungsverzögerungen) ist ähnlich zu bewerten. Der dritte Schritt (Betonung der Bedeutung der Geldmenge) ist eine Gegenbewegung gegen die (auch bei Keynesianern damals zu findende) Verengung der antizyklischen Konjunktursteuerung auf die Fiskalpolitik (die sich aber nicht auf Keynes berufen kann außer in der Ausnahmesituation der Liquiditätsfalle). Der vierte Schritt (stabile Umlaufsgeschwindigkeit) steht auf schwachen empirischen Füßen, die wiederbelebte Quantitätstheorie spielt jedoch in den Diskussionen über den Zusammenhang zwischen Geldmenge und Inflation auch heute noch eine wichtige, allerdings simplifizierende Rolle. Der fünfte Schritt schließlich steht wenn man die semantischen Tricks aufdeckt nicht im Widerspruch zur Keynes’schen Analyse. Insgesamt kann von einer erfolgreichen „monetaristischen Gegenrevolution“ heute keine Rede sein.
Die große Debatte zwischen Keynesianern und Monetaristen um die Phillips-Kurve drehte sich dennoch lange Zeit um die Frage, ob es jenseits einer „natürlichen“ Arbeitslosenquote langfristige Beschäftigungsgewinne durch monetäre Nachfragepolitik geben könne. Friedmans berühmte Presidential Address von 1968 arbeitete die unausweichlichen inflatorischen Konsequenzen einer solchen Politik heraus aber diese Botschaft findet sich in nahezu identischen Worten schon in Keynes "General Theory" von 1936:
"When a further increase in the quantity of effective demand produces no further increase in output and entirely spend itself on an increase in the cost-unit fully proportionate to the increase in effective demand, we have reached a condition which might be appropriately designated as one of true inflation.” (p. 303)
In der deutschen Übersetzung von 2009 lautet das Zitat:
"Wenn eine weitere Zunahme in der effektiven Nachfrage keine weitere Zunahme in der Produktion hervorruft und ausschließlich auf eine Zunahme in der Lohneinheit völlig proportional zur Zunahme in der effektiven Nachfrage wirkt, haben wir einen Zustand erreicht, der zutreffend als eine Zustand wahrer Inflation bezeichnet werden könnte.“ (S.256)
Dreißig Jahre nach der "monetaristischen Konterrevolution" ist überdies evident geworden, dass die Prämisse einer unabhängig von der makroökonomischen Entwicklung gegebenen "natürlichen" Arbeitslosenquote unhaltbar ist.
Gemeinsamkeiten zwischen Keynes und Friedman leiten sich aus den quantitätstheoretischen Wurzeln ihres Denkens her. Beide sehen auch in der Geldmenge den Ansatzpunkt der Notenbankpolitik und sind damit beide von dem neuen Konsens in der Theorie der Geldpolitik überholt, der den Zins als primäres Instrument der Zentralbank sieht und eine weitgehende Anpassung des Geldangebots an die Geldnachfrage postuliert. Friedmans Forderung nach einer strikten Geldmengenpolitik ist von den Zentralbanken aus gutem Grund niemals umgesetzt worden: Die Geschichte des Finanzsektors zeigt, dass ein starres Geldangebot die Geldnachfrage destabilisiert. Dass die von Keynes so betonte Liquiditätspräferenz als Krisenfaktor in der Nachkriegszeit kaum entdeckt werden konnte, lag somit auch an einer flexiblen und insoweit keynesianisch inspirierten Geldpolitik.
Die unterschiedliche Einschätzung der Dauerhaftigkeit von Marktstörungen kennzeichnet den Gegensatz zwischen Keynes und Friedman. Inzwischen misstraut die herrschende Lehre und Praxis der monetaristischen Verheißung einer immanenten Stabilität des privaten Sektors und folgt im Grunde eher der Keynesschen Position: Die verschiedenen Regeln der Zinspolitik sehen im Prinzip eine Reaktion auf angebots- und nachfrageseitige Schocks vor (deren Stärke freilich Ermessenssache bleibt).
Literaturverzeichnis
1. Zitierte Literatur
Brunner, Karl (1970), “The Monetarist Revolution” in Monetary Theory. Weltwirtschaftliches Archiv, Bd. 105. In deutscher Sprache veröffentlicht in: Kalmbach, P. (1973), (siehe unter 2.).
Deutsche Bundesbank (1985), Monatsbericht, 37. Jg.
Ehrlicher, Werner (1977), Zur Monetarismus-Diskussion. In „Kredit und Kapital“, 10. Jg. Wiederabgedruckt in: Ehrlicher, Werner/Becker, Wolf-Dieter, Die Monetarismus-Kontroverse. Eine Zwischenbilanz, Berlin, 1978.
Friedman, Milton (1959), The Demand of Money: Some Theoretical and Empirical Results, Journal of Political Economy, Bd.67. Deutsche Fassung in: Friedman, Milton, Die optimale Geldmenge und andere Essays. München (Verlag Moderne Industrie), 1970.
Friedman, Milton (1960), A Program of Monetary Stability, New York.
Friedman, Milton (1968), The Role of Monetary Policy. “The American Economic Review”, Vol. 58. Deutsche Fassung: Die Rolle der Geldpolitik. In: Die optimale Geldmenge und andere Essays, München (Verlag Moderne Industrie) 1970, S.135-156, sowie in: Brunner/Monissen/Neumann, (1974) Hrsg., Geldtheorie, Köln (Kiepenheuer&Witsch), S.314-331.
Friedman, Milton (1970), The Counter-Revolution in Monetary Theory, London. Deutsch in: Kalmbach, P. (1973), (siehe unter 2.).
Hahn, Frank (1995), Theoretical Reflections on the “Natural Rate of Unemployment”, In: Rod Cross (1995), Hrsg., The Natural Rate of Unemployment. Reflections on 25 Years of the Hypothesis, Cambridge (Cambridge U.P.). S.43-56.
2. Vertiefende Literatur
Ehrlicher, Werner/Becker, Wolf-Dieter, (1978) Die Monetarismus-Kontroverse. Eine Zwischenbilanz. Berlin.
Kalmbach, Peter (Hrsg.) (1973), Der neue Monetarismus, München.
Kromphardt, Jürgen (1998), Arbeitslosigkeit und Inflation. Eine Einführung in die makroökonomischen Kontroversen, 2. Auflage, Göttingen.
Laidler, David (1981), Monetarism: An Interpretation and an Assessment. The Economic Journal, Bd. 91, S.1-28.
Mayer, Thomas (1975), The Structure of Monetarism. Kredit und Kapital, 8.Jg. Deutsch in: Ehrlicher, Werner/Becker,Wolf-Dieter (1978).
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