Preise der Keynes-Gesellschaft

 

Anlässlich des 125. Geburtstags von John Maynard Keynes im Jahre 2008 hat die Mitgliederversammlung der Keynes-Gesellschaft beschlossen, drei Preise zu stiften und auszuschreiben, die jährlich vergeben werden können. Durch die Preise sollen Beiträge ausgezeichnet werden, in denen die Theorie von Keynes in besonders gelungener Weise präsentiert, interpretiert und, weiterentwickelt bzw. keynesianische Argumente in die wirtschaftspolitische Diskussion eingebracht und gewürdigt werden.
Ausgeschrieben sind:

A. Ein Preis für Wirtschaftspublizistik in Höhe von 1000 Euro für Beiträge in Zeitungen.

B. Ein Preis in Höhe von 1.000 Euro für einen wissenschaftlichen Beitrag (Publikation, Zeitschriftenartikel oder Diskussionspapier).

C. Ein Preis über 500 Euro zur Nachwuchsförderung für eine Diplom- oder Magisterarbeit.
Die Arbeiten sollen aus den jeweils letzten drei vergangenen Jahren stammen.

Vorschlagsberechtigt sind alle Mitglieder der Keynes-Gesellschaft und alle Hochschullehrer. Einsendeschluss für die Vorschläge ist jeweils der 1. Oktober.

 

Die Vorschläge sind mit einer kurzen Begründung an den Vorsitzenden der Keynes-Gesellschaft (Prof. Dr. Harald Hagemann, Universität Hohenheim, Institut für VWL (520), 70593 Stuttgart) und per E-Mail an hagemann@uni-hohenheim.de zu schicken. Über die Preisverleihung entscheidet ein Preiskomitee, das aus den drei Vorstandsmitgliedern der Keynes-Gesellschaft sowie den Mitgliedern Peter Bofinger und Peter Spahn besteht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die Redaktion der Zeitschrift „Leviathan“ ist bereit, die prämierten Beiträge auf Wunsch zu veröffentlichen.

 

 

Die bisherigen Preisträger sind:

 

A. Preis für Wirtschaftspublizistik
2010: Robert von Heusinger für seine Beiträge in der Frankfurter Rundschau.
2011: Mark Schieritz, Redakteur bei der „ZEIT“.
2012: Thomas Fricke für seine Beiträge und sein Wirken in der „Financial Times Deutschland“
2013: Wolfgang Uchatius für seine Beiträge in der „ZEIT“
2014: Norbert Häring für seine Beiträge im „Handelsblatt“
2015: Ulrike Herrmann für ihre Beiträge in der „taz“
2016: Wolfgang Münchau für seine Beiträge in der Financial Times, bei SPIEGEL online und Eurointelligence

 

Überreichung des Keynes-Preises für Wirtschaftspublizistik an Wolfgang Münchau (Eurointelligence) durch den
Vorsitzenden der Keynes-Gesellschaft Prof. Dr. Hagemann am 20.2.2017 im Rahmen der Jahrestagung in Wien

 

B. Preis für einen wissenschaftlichen Beitrag

2010: Dr. Toralf Pusch für sein Buch „Policy Games“. Die Interaktion von Lohn-, Geld- und Fiskalpolitik im Lichte der kooperativen Spieltheorie, das 2009 im Lit-Verlag erschienen ist.

2013: Dr. Erik Klär für seine 2013 im Metropolis-Verlag erschienene Dissertation „Kapitalakkumulation, Gesamtnachfrage, Arbeitsmarktinstitutionen und Beschäftigung in pfadabhängigen Volkswirtschaften – Neue neoklassische Synthese und postkeynesianische Kritik“

2015: Dr. Fabian Lindner für seinen Essay „Did Scare Global Savings Finance the US Real Estate Bubble? The „Global Saving Glut“ thesis from a Stock Flour Consistent Perspektive“.

 

C. Preis zur Nachwuchsförderung

2013: Felix Becher (Darmstadt) für seine Diplomarbeit „TARGET2 – Selbstzerstörung oder Wahrnehmungsstörung? Die Debatte um das europäische Zahlungsverkehrssystem“

2015: Christoph Paetz (HWR Berlin) für seine Masterarbeit „The Swiss Debt Brake after one Decade: A Critical Appraisel“

 

 

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